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Sicher durch dein Bio-Abi

In der Biologie Abitur Prüfung gibt es dieses Jahr wieder eine Neuerung. Dein Lehrer trifft keine Vorauswahl der Themengebiete. Du entscheidest dich zwischen Evolution und Ökologie und du entscheidest zwischen Genetik und Neuro-& Zellbiologie. Du kannst dich bei uns auf alle Themengebiete vorbereiten, du kannst dir aber auch genau das heraus suchen, was du brauchst.

Zu Ökologie , Evolution und Genetik gibt es jeweils zwei Abi-Blocks, die thematisch aufeinander aufbauen. Zur Neurobiologie gibt es nur einen Abi-Block. Jeder Abi-Block hat ein klares Lernziel, so dass du die für dich passenden Blocks heraus suchen kannst.  Die Biologie Abitur Vorbereitung geschieht in kleinen Lerngruppen. Ein Abi-Block hat maximal 6 Teilnehmer.

Ein Abi-Tour Block dauert 4,5 Stunden. Du kannst einen oder mehrere Abi-Blocks buchen. Ein Abi-Block kostet 68 €. 
Ein Tagesbuffet, Getränke und die Materialien sind im Preis enthalten.

Ökologie

In Ökologie ist nicht das nötige Wissen das Problem, sondern es geht um das Verstehen und Bearbeiten von komplexen und vernetzten Systemen. Man erwartet von dir, dass du völlig neue Sachverhalte verstehst und in deiner Antwort mit dem gelernten Wissen verbindest.
Wir werden alle Begriffe, Modelle und Zusammenhänge übersichtlich und anschaulich zusammenfassen. Unser Schwerpunkt liegt aber auf der Arbeit mit dem Material. Wir üben das Herausfiltern neuer Zusammenhänge aus Texten, die du mit deinem Hintergrundwissen verknüpfst.Wir trainieren die Analyse und Interpretation von komplexen und ungewohnten Graphiken, Diagrammen und Messkurven. Du lernst das selbstständige Aufstellen von Hypothesen und das Bewerten und Diskutieren von Maßnahmen und Konzepten in der angemessenen Fachsprache.
Eine Übersicht aller aktuellen Abi-Blocks findest du im Abi-Tour Kalender.

  1. Ökologie I – abiotische Umweltfaktoren

    1. Toleranzkurven – Umweltregeln – ökologische Nische – C-Kreislauf – Fotosynthese – Diagramme
    2. Der erste Ökologieblock setzt Grundlagen für alle ökologische Bereiche, er konzentriert sich auf abiotische Umweltfaktoren.  Wir analysieren Toleranzkurven und du übst die Interpretation und Begründung der Temperaturregeln: RGT, Bergmann, Allen. Du stellst aus gegebenen Daten selber Toleranzkurven auf und lernst auch den Umgang mit mehrdimensionalen Toleranzkurven.Wir unterscheiden physiologische und ökologische Potenz  und erarbeiten uns das Konzept der ökologischen Nische. Dabei übst du das Analysieren verschiedener Arten von Diagrammen.Mit einer Übersicht über die gegenläufigen Prozesse der Fotosynthese und der Zellatmung führen wir dich allgemein in ökologische Stoff- und Energiekreisläufe ein und du lernst den Kohlenstoff-Kreislauf verstehen. Dann betrachten wir die Fotosynthese genauer: du lernst, wie in der Lichtreaktion die Energie des Lichtes in ATP und NADPH gespeichert wird und wie mit Hilfe dieser Stoffe in der Dunkelreaktion Glukose aufgebaut wird.Wir fassen alle Gedanken des Tages zusammen und betrachten in einer Übersicht, wie Lebewesen mit abiotischen Umweltfaktoren wechselwirken können. Wir schließen mit einen Ausblick auf das Ökosystem See.
  2. Ökologie II – biotische Umeltfaktoren

    1. Populationsentwicklung – r und k Strategen – Regulation der Populationsdichte – Volterra Gesetze – Parasitismus – Nahrungsnetze – Stoffkreisläufe und Energiefluss – Ökosystem See
    2. Unser zweiter Ökologieblock ist thematisch umfangreich angelegt. Nachdem wir r und k Strategen verglichen haben, betrachten wir typische Entwicklungsverläufe der Dichte von Populationen (wichtige Verknüpfung zur Evolution) und die Regulation der Populationsdichte durch dichteabhängige und dichteunabhängige Faktoren. Wir wiederholen biotische Umweltfaktoren: Volterrasche Gesetze, Parasitismus und Symbiose, Konkurrenzausschlussprinzip. An Originalprüfungen  verschiedene Anwendungsbeispiele zu den Faktoren.Die Beschreibung und Anwendung der Stoffkreisläufe und des Energieflusses ist eine komplexe Aufgabe. Wir wiederholen die Nahrungsbeziehungen in den Trophiestufen (Nahrungsketten, Nahrungsnetze und Nahrungspyramiden) und erarbeiten uns übersichtlich den globalen Energiefluss, den Kohlenstoffkreislauf, den Stickstoffkreislauf und den Phosphorkreislauf. Die Grundlagen des Ökosystems See erarbeiten wir uns zum Ende des Tages: räumliche Strukturierung, jahreszeitliche Entwicklung eines Sees und die Eutrophierung von Seen.

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Evolution

In Evolution kannst du dich punktgenau vorbereiten, denn die Prüfungsaufgaben haben ein klares Strickmuster. Es gibt vier  Aufgabentypen, die sich in Varianten wiederholen. Die Entstehung eines Merkmals eines Lebewesens mit Hilfe einer der Evolutionstheorien zu erklären, ist eine immer gefragte Aufgabe. Fast immer wird das Aufstellen einer Hypothese über die Artentstehung verlangt. Mit Hilfe übersichtlicher Rezepte üben wir ausführlich das Formulieren der Antworten auf diese Problemstellungen in der angemessenen Fachsprache. Außerdem üben wir die Bearbeitung von Texten, Tabellen, anatomischen Darstellungen und Fossilien. Fast immer sollst du Stammbäume auf Homologien und Analogien analysieren oder rekonstruieren. Es wird von dir erwartet, besondere Merkmale von Lebewesen zu erkennen und zu beschreiben und die Bedeutung dieser Merkmale für die Anpassung an die Lebensweise des Lebewesens herausarbeiten.
Eine Übersicht aller aktuellen Abi-Blocks findest du im Abi-Tour Kalender.

  1. Evolution I – Evolutionstheorien

    1. Lamarck – Darwin – Synthetische Theorie: Variabilität und Angepasstheit – Evolutionsfaktoren – Selektionsarten
    2. „Erklären Sie die mögliche Entstehung der Sattelrückenform der Schildkröten mit Hilfe der synthetischen Theorie der Evolution!“ So etwa wird eine Aufgabe in der Abiprüfung lauten. Du sollst aufzeigen, warum ein bestimmtes Merkmal eines Lebewesens eine gute Anpassung an seine Umwelt ist, um dann anhand einer der drei relevanten Evolutionstheorien die Mechanismen des Anpassungsprozesses in der angemessenen Fachsprache zu erläutern. In „Evolution I“ fassen wir diese Evolutionstheorien in zentralen Punkten zusammen und üben in verschiedenen Anwendungen, diese Theorien zu beschreiben, zu vergleichen und die Entstehung von Merkmalen zu erklären. Der grundlegende Mechanismus seit Darwin besteht im Zusammenspiel von Variabilität und Angepasstheit, welches du an zwei Beispielen beschreiben und bewerten wirst. Unser inhaltlicher Schwerpunkt  liegt in der übersichtlichen Aufarbeitung der Synthetischen Theorie. Wenn du das Zusammenwirken der verschiedenen Evolutionsfaktoren und die verschiedenen Selektionsarten verstanden hast, wenden wir dieses Verständnis  an einer typischen Abituraufgabe an.
  2. Evolution II – Artwandel und Artenstehung

    1. Synthetische Theorie – Artbegriffe – Isolationsmechanismen – adaptive Radiation – Rassenkreise – Coevolution
    2. Aufbauend auf der Erklärung Darwins, wie sich im Zusammenspiel von Variabilität und Angepasstheit Arten wandeln, erarbeiten wir uns die synthetische Theorie der Evolution. Wenn du das Zusammenwirken der verschiedenen Evolutionsfaktoren und die verschiedenen Selektionsarten verstanden hast, wenden wir dieses Verständnis  an einer typischen Abituraufgabe an.Wir diskutieren die wichtigsten Artbegriffe und  betrachten die verschiedenen Prozesse der Artentstehung. Die allopatrische Artbildung lernst du ausführlich , so dass du diese Theorie  in praktischen Beispielen anwenden kannst. Wir vergleichen die drei relevanten Artbildungsprozesse und geben dir Richtlinien an die Hand, um sie immer sicher zu erkennen und die entsprechenden Hypothesen aufzustellen.An mehreren Beispielen üben wir schwere Anwendungsaufgaben  zur Artbildung. Besonders beschäftigen wir uns mit der adaptiven Radiation .
      Mit einer umfassenden Übung zur „Coevolution“, eines der häufigsten Prüfungsthemen, fassen wir alles Gelernte über die synthetische Theorie zusammen.

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Genetik

In Genetik muss viel Stoff bearbeitet werden. Fakten müssen gelernt, Versuche verstanden und angewendet werden. Vor allem aber gibt es komplexe biochemische Prozesse, die du genau kennen und mit den korrekten Fachbegriffen beschreiben können musst. Zusätzlich benötigst du Wissen über die wichtigsten Gentechniken und Gentherapien. In der Abiturprüfung musst du dieses Wissen üblicherweise an einer Erbkrankheit anwenden, wobei du mit Hilfe des Materials über die Symptome, die Diagnose der Krankheit, über die genetischen bzw. biochemischen Ursachen Auskunft geben musst, um dann eigene therapeutische Vorschläge zu machen. Die Prüfungen sind so angelegt, dass du mit Krankheiten, Versuchen und Zusammenhängen konfrontiert wirst, die du bisher noch nicht kennst. Wir üben genau diese Anwendung von „Transferwissen“ an vielen Originalprüfungen. Damit wächst auch die Chance, dass du die Beispiele in der Prüfung doch schon kennst.
Eine Übersicht aller aktuellen  Abi-Blocks findest du im Abi-Tour Kalender.

  1. Genetik I – Grundlagen Bioproteinsynthese

    1. Aufbau DNA – Avery/Griffith – Replikation – Reparatur – Meselson/Stahl – Grundlagen Zellbiologie- Bioproteinsynthese im Überblick
    2. Die beiden Genetik-Blocks bauen aufeinander auf und bearbeiten die Grundlagen von  Genetik und damit das nötige Verknüpfungswissen für die anderen Fachgebiete der Biologie. Den Aufbau der DNA und den Vergleich von DNA und RNA lernen wir als nötiges Faktenwissen mit Hilfe eines Lernbogens. Von den fünf historischen Experimenten, die du für die Prüfung beschreiben und anwenden können musst, gehen wir die Versuche von Avery / Griffith und die von Meselson / Stahl durch und üben die Auswertung und Anwendung der Versuche. Ein thematischer Schwerpunkt des Tages ist die genaue Beschreibung der Replikation. Zum besseren Verständnis wiederholen wir den Zellzyklus und sprechen die Reparatursysteme an.Wir wiederholen einige Grundlagen der Zellbiologie und du bekommst einen Überblick über die Bioproteinsynthese. Wir betrachten die drei Teilprozesse der Proteinsynthese und führen die Prozesse im Bild des Informationsflusses und im Diskutieren des genetischen Codes zusammen. Abschließend bearbeitest du eine praktische Anwendungsaufgabe zum genetischen Code. Die detaillierte Beschreibung, Übung und Anwendung der Proteinsynthese folgt im zweiten Block.
  2. Genetik II – Vertiefung Bioproteinsynthese

    1. Transkription – RNA Reifung – Translation – PCR – Prozessvergleiche – Mutationen – Genetische Code – Proteine – Genwirkkette
    2. Im zweiten Block zur Genetik beschreiben wir die Teilprozesse der Bioproteinsynthese detailliert mit Hilfe klarer Übersichten. Nachdem wir die PCR- Methode wiederholt haben, üben wir einen tabellarischen Prozessvergleich und wenden unser Wissen als Transferwissen an einer uns bisher unbekannten Gentechnologie an. Wir klären den Zusammenhang vom genetischen Code und den Mutationen und erstellen gemeinsam eine Übersicht über alle Mutationsarten. Anhand dieser Übersicht diskutieren wir mögliche Auswirkungen der jeweiligen Mutationen. du lernst den Aufbau, die Funktionsweise und die Regulation von Proteinen und wir besprechen einige Beispiele, wie sich Mutationen auf diese Zusammenhänge auswirken können. Einer der wichtigsten Begriffe für die Anwendung genetischer Grundlagen in der Abiprüfung ist die Genwirkkette. Wir lernen in einer abschließenden komplexen Prüfungsaufgabe eine Genwirkkette kennen und wenden an dieser Aufgabe die gelernten Grundlagen der beiden Genetik-Blocks im Zusammenhang an.

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Neurobiologie

Die Themengebiete der Neurobiologie und Zellbiologie sind übersichtlich. Wenn du die biochemischen und physikalischen Prozesse an der Nervenzelle und in der Synapse verstehst, dann ist das Beschreiben dieser in sich sehr logischen Prozesse und das Anwenden an Beispielen kein Problem mehr. Das Spektrum der möglichen Anwendungsbeispiele ist nicht groß, immer musst du das Wirken von Nervengiften auf die Synapse bei der Erregungsweiterleitung oder beim Lernprozess erklären. Es kann sich also lohnen, sich auf diese Themen vorzubereiten, auch wenn es nicht sicher ist, ob dieses Themengebiet in der Prüfung abgefragt wird. Die Abi-Blocks eignen sich auch gut für den Aufbau von nötigem Grund- und Transferwissen, wenn du dich entschieden hast, dich auf die Vorbereitung in Ökologie und Evolution zu konzentrieren.
Eine Übersicht aller aktuellen Abi-Blocks findest du im Abi-Tour Kalender.

  1. Neurobiologie

    1. Neuron – Ruhepotential – Aktionspotenzial – Erregungsleitung – Pumpen und Kanäle – Synapse – somatische Potentiale – Nervengifte
    2. Wir versuchen in dem einen Abi-Block zur Neurobiologie alle relevanten Themen kompakt und übersichtlich zu erarbeiten, zusätzlich werden Grundlagen der Zellbiologie mit eingeflochten.Wir beginnen mit dem Aufbau eines Neurons und vergleichen dabei das Neuron mit anderen somatischen Zelltypen. Wir klären die Funktion der einzelnen Zellbestandteile und du bekommst einen ersten Überblick über die Funktionsweise des Neurons als Teil des Nervensystems. Sehr ausführlich besprechen wir das Entstehen des Ruhepotential als Gleichgewichtspotential zwischen Konzentrations- und Ladungsausgleich. Du verstehst die detaillierten Teilprozesse des Aktionspotentials als ein  Zusammenspiel von Ionenkanälen und Ionenkonzentrationen.Die Formen der Erregungsweiterleitung durch das Axon werden im Vergleich diskutiert. Du lernst den Aufbau der Natrium-Kaliumpumpe und deren Bedeutung kennen, und du wirst verstehen, warum es falsch ist, zu sagen, dass die Arbeit dieser Pumpe die Entstehung des Ruhepotentials erklärt. Ein kleiner Exkurs über Membranproteine und die Varianten des Membrantransportes gibt dir ein Wissen an die Hand, welches auch für alle anderen Abiturthemen wichtiges Grundlagenwissen bietet . Ein sehr genaues Verständnis über die Arbeitsweise  der Synapse ist zentral in jeder Prüfungsaufgabe zur Neurobiologie. Du lernst das ausführlich und wendest dies in der Erklärung der Wirkungsweise von Nervengiften an, das ist das Abithema schlechthin.Zum  Abschluss bearbeiten wir die Arten der somatischen Potentiale, zeitliche und räumliche Summierung und du bekommst ein Verständnis für die komplex vernetzten Prozesse in der Nervenzelle bzw. im Zusammenspiel eines Nervenzellverbandes.

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